Cybermobbing mit Michelle

Liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

mein Name ist Michelle Rehsen, ich bin 25 Jahre alt und studiere der Zeit im 6.Semester Soziale Arbeit. In den vergangenen Monaten (Februar bis Mai) habe ich im Rahmen meines Projektstudiums das Projekt „Mediennutzung und Cybermobbing“ im siebten Jahrgang durchgeführt. Ebenfalls durfte ich den Alltag von den Schulsozialarbeiterinnen an der Oberschule begleiten.

2011 habe ich selber meinen Realschulabschluss hier an dieser Schule absolviert und dann eine Ausbildung zur Sozialassistentin begonnen. Diese habe ich 2013 beendet und im Anschluss die Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin absolviert. Seit 2016 studiere ich nun Soziale Arbeit in Suderburg und werde voraussichtlich im Sommer 2019 meine Bachelorarbeit schreiben und mein Studium beenden. Das Projektstudium ist Teil meines Studiums.

In den letzten Wochen und Monaten war ich immer einmal die Woche in jeder siebten Klasse um mit ihnen das Projekt durchzuführen. Inhalte des Projektes waren u.a. Cybermobbing – was ist das, Rechtliche Grundlagen, wie kann ich mich im Internet schützen und Mediennutzung.

Zunächst ging es darum, dass ich die Klassen kennen lerne und so sind wir mit einer Einführungsveranstaltung in das Projekt gestartet. Die Schüler/Innen konnten ihre Wünsche und Erwartungen an mich und das Projekt äußern, zudem haben wir uns damit beschäftigt welche Medien genutzt werden und welche Gefahren es im Netz so gibt.

Im weiteren Verlauf war die Meinung und Einschätzung der Schüler/Innen gefragt, anhand einer Meinungslinie (kein Cybermobbing-schweres Cybermobbing) sollten sie Aussagen zu ordnen und diese Erläutern.

Viel Begeisterung erweckten die Filme und Filmsequenzen, die wir uns gemeinsam angeschaut haben um diese im Nachgang zu bearbeiten. Hier haben die Schüler/Innen gelernt, wie sich Betroffene Kinder und Jugendliche fühlen und welche Handlungsmöglichkeiten es gibt.

Highlight des gesamten Projektes war das Webinar mit einer Rechtsanwältin. Ein Webinar wird online und in Liveübertragung geschaltet. Hierfür ist viel Organisation und Zeit gefragt gewesen. Die drei siebten Jahrgänge wurden in insgesamt zwei Räume verteilt, in denen sie über jeweils ein Whiteboard den Vortrag der Rechtanwältin zu sehen und hören bekamen. Auch Fragen der Schüler/Innen konnten über die Tastatur sofort beantwortet werden. Während des gesamten Webinars waren die Schüler/Innen immer wieder dazu aufgefordert mitzudenken, denn die Rechtsanwältin hat in ihre Präsentationen immer mal wieder Fälle mit eingebracht die wir beantworten sollten. Da im Nachgang noch einige offene Fragen geblieben sind, wurden diese gesammelt und per Mail an die Rechtanwältin geschickt. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich alle Fragen sehr ausführlich beantwortet zurück erhalten, sodass ich diese mit den Schülern besprechen konnte.

In den letzten Veranstaltungen haben wir das Webinar nachgearbeitet und uns damit befasst wie man sich im Internet schützen kann. Hierfür habe ich für ausreichend Material gesorgt, welches die Schüler/Innen erst in Gruppen bearbeitet haben, um es dann allen vorzustellen. Die einzelnen Materialien wurden am Ende an alle ausgeteilt. Materialien waren Flyer, in denen viele Tipps und hilfreiche Anleitungen zu den unterschiedlichen sozialen Medien stehen, (Instagram, WhatsApp, Snapchat, YouTube und Facebook) sowie Webcam Sticker.

Im gesamten Projektverlauf konnten wir viel gemeinsam erarbeiten und haben so nachhaltig für jede Klasse Plakate und weitere Aushänge erstellen können. Die Schüler/Innen haben zum Abschluss noch ein Handout erhalten, in welchem das gesamte Projekt und die einzelnen Inhalte nochmal erläutert waren. Auch die vielen Hinweise und Tipps haben sie mit an die Hand bekommen.

Ich danke allen Schüler/Innen die an dem Projekt so aktiv teilgenommen haben und es mir ermöglicht haben, mein Projektstudium bei ihnen in den Klassen durchzuführen. Ebenfalls danke ich den Lehrern, die mich so zahlreich unterstützt und mir ihren Klassen zur Verfügung gestellt haben, sowie der gesamten Schule für die Ermöglichung der Durchführung meines Projektstudiums an der Oberschule Bad Bodenteich. Ein besonderer Dank geht zudem an die Sozialarbeiterinnen der Schule, ohne deren Anleitung das Projekt so nicht möglich gewesen wäre.

Michelle Rehsen

 

 

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